Chronik    &    Ehrentafel

 

Am 1. Juni 1899 wurde der Schützenverein "Oldenburg " ins Leben gerufen, der auch zunächst wohl Schützenverein "Neu-Oldenburg" genannt wurde. (Der Name "Oldenburg" weist wohl entgegen anderer Erklärungen auf die alte Flurbezeichnung, die Ollenburg hieß hin. In der Gründer-Versammlung wurden 55 Mitglieder aufgenommen, deren Zahl in kurzer Zeit auf 69 anwuchs. Satzungen wurden erstellt und der Vorstand gewählt. Den Vorsitz übernahm Herr Friedrich Röttger, das Amt des Schriftführers Herr Friedrich Lange. Die Feier des ersten Schützenfestes erfolgte am 10. Juni im Jahre 1900. Erster Schützenkönig von Neu-Oldenburg wurde Herr Adolf Fiegenbaum, an der Seite der erwählten ersten Schützenkönigin Frau Anna Röttger.

1901 wurde beschlossen eine Vereinsfahne anzuschaffen. (siehe hierzu Fahnen & Logos). Die Fahnenweihe erfolgte am 29. Juni im Rahmen des Schützenfestes, wobei Herr Röttger eine zündende Ansprache an die Versammelten hielt,  welche mit einem dreifachen Hoch auf unser allergnädigsten Kaiser und König schloss.

Die hohen Kosten des Schützenfestes mit Fahnenweihe im Jahr 1901 ließen den Kassen- bestand dahinschmelzen. Die finanzielle Lage ließ die Feier eines Schützenfestes im Jahre 1902 wohl nicht zu. In diesem Jahre wurde lediglich ein Vereinsball im Winter abgehalten. In der Generalversammlung am 15. März 1903 wurde der Vorstand neu gewählt. Das wohl älteste Bild des Vereins zeigt den neuen Vereinsvorstand aus dem Jahre 1903.

Plakat von 1905

 

Zwischen den beiden Weltkriegen wurden "auf Oldenburg" 18 Schützenfeste gefeiert, deren Qualität mit dem steten wirtschaftlichen Aufschwung zunahm. Neben dem eigentlichen jährlichen Schützenfest wurden zusätzlich im Sommer Familienfeste mit Kinderbelustigung und auch Winterfeste mit Verlosung und Tanz veranstaltet.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg mit einer großen Zahl an gefallenen und vermissten Mitgliedern ließ auch im Schützenverein Oldenburg die Durchführung von Allgemeinen Festlichkeiten nicht zu. Trotz aller Trauer wurde am 24. Juni 1948 die Neugründung des Schützenvereins "Oldenburg" vorgenommen. Zum Vorsitzenden wurde Wilhelm Fiegenbaum bestimmt. Es wurde ein Sommerfest mit Kinderbelustigung abgehalten, bei dem mit Keulen auf den Vogel geworfen wurde. (König Heinrich Althoff, Königin Leni Oldenkott). In der Generalversammlung am 30. März 1949 wurde dann gegen einigen Widerstand die Feier des ersten Nachkriegsschützenfestes als Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen beschlossen. Eine große Besucherzahl und Gastvereine waren auf dem Jubelfest erschienen. Nach kurzem Ringen um die Königswürde ist Wilhelm Fiegenbaum der Königsschuss gelungen. Frau Maria Althoff nahm er sich zur Königin.

 

Am 30.3.1953 wurde der Bau eines Ehrenmales für die gefallenen Schützenbrüder des Vereins beschlossen. Am 11.4.1953 konnte der Vorsitzende übermitteln, dass der Bauer Josef Büning aus Ammeln dem Schützenverein ein Stück seiner Wiese zur Errichtung eines Ehrenmales geschenkt habe. Die Planung war schon weit vorangeschritten und so wurde beschlossen die Einweihung im Rahmen des Schützenfestes 1953 vorzunehmen. Am Sonntag, den 28. Juni 1953 wurde das Ehrenmal vom Amtmann Springer (Wüllen) enthüllt. Die eigentliche Weihe wurde von Pfarrer Pricking und Pfarrer Wilkes  gemeinsam für beide Konfessionen vorgenommen.

 

1961 wurde beschlossen eine neue Vereinsfahne anzuschaffen. (siehe hierzu Fahnen und Logos).Die Fahnenweihe erfolgte am 2. Juli 1961 im Festgottesdienst des jährlichen Schützenfestes in der Pfarrkirche St. Josef durch Herrn Pfarrer Tombrink. Im Jahre 1963 wurde eine Wiese von der Fa. van Delden als Festwiese angepachtet und hier eine neue Vogelstange errichtet. Der notwendige Mast wurde von der VEW käuflich erworben.

Im Jahre 1974 stand das 75-jährige Vereinsjubiläum an. Der Oldenburger Schützenverein breitete in seiner Generalversammlung das Jubelfest vor, das am 6. und 7. Juli gefeiert wurde. Dazu hatten sich nahezu alle Nachbarvereine als Gäste angesagt. Im Festzelt wurde das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft per Fernsehen in Farbe übertragen. Die Oldenburger schossen trotz WM auf den Vogel. Um 15 Uhr begann das Königs- schießen. Nach hartem Ringen konnte Karl Heinz van Dyk die Reste des Vogels von der Stange holen. Als Schützenkönigin erwählte er sich Frau Maria Brüning. Es gab einen rauschenden Festball, der um 22 Uhr mit einer Polonaise als Fackelzug und einem Feuerwerk bereichert wurde.  

 

1976 Der Schützenverein wurde Mitglied im Verkehrsverein und Heimatverein.

         Der Festgottesdienst fand erstmals im Festzelt statt.         

1979 Die neue Tanzkette wurde dem Schützenkönig überreicht.

 

1982 Die Festwiese ging in den Besitz der Stadt Ahaus über.

         Die Schießgruppe bestand 25 Jahre.

 

1985 Der Schützenverein wurde gerichtlich ins Vereinsregister eingetragen.Ab

         sofort  wurden auch alle Mitglieder, die dem Verein 25 Jahre angehören, geehrt.

 

1989 Das Ehrenmal nebst Grundstück wurde in den Vereinsbesitz überführt.

 

1991 Eine Spange zur Königskette wurde angeschafft.

         Ein Koffer für die Königskette wurde von Herrn B. Kuse gestiftet.

 

1993 Ein neuer Schützenfestplatz wurde von der Stadt Ahaus erstellt. Der Schützenverein

         hat die Schächte für die Versorgungsleitungen in Eigenleistung erstellen.

        Es wurde beschlossen, die alte Vereinsfahne renovieren zu lassen.

 

1994 Die renovierte alte Fahne (von 1901) wurde vorgestellt und beschlossen, diese

        durch drei neu gewählte Offiziere im Festzug auch mitzuführen. Ebenfalls wurde

       die neue Vogelstange mit Kugelfang fertig gestellt und in Funktion genommen.

        Diese wurde in Eigenleistung angefertigt und errichtet. Ein besonderer Dank galt

       Werner Gehrmann jun. der den größten Anteil an der Erstellung hatte.

 

1995 Ein neuer Fahnenschrank wurde angefertigt und vorgestellt. Einheitliche Fahnen

         mit dem Ehremalemblem wurden bestellt und zum Verkauf angeboten.

1997 Im April wurde der Weg zum Ehrenmal neu gepflastert. Die Kosten wurden

         von der Stadt Ahaus übernommen.

         Erstmals wurde ein Fußballturnier (Hoekerturnier) vom Verein organisiert,

         an dem 12 Mannschaften teilnahmen. Sieger wurde die Mannschaft Windhuk II.

 

1998 Ein Schaukasten für die Mitglieder wurde am Vereinsheim des

         F.C.Oldenburg aufgestellt.

         Ein Lastenfallschirm zur Gestaltung des Festplatzes wurde käuflich erworben.

         Im April des Jahres wurde auf dem Schützenplatz ein Maibaum errichtet.

         Der Schützenverein und alle zugehörigen Nachbarschaften sind mit einem

         Namensschild am Maibaum vertreten. Mit einem zünftigen Maibaumfest

         wurde am 30. April1998 der Maibaum eingeweiht.  

 

 

1999 Der Schützenverein "Oldenburg" vor Hundertjährigem. Der Schützenverein   bereitete      sich auf das Jubiläum vor. Mit einem fünftägigen Festprogramm feierte  der Schützenverein Oldenburg mit zahlreichen Gästen im Juli sein 100jähriges  Bestehen. Höhepunkte des Programms, das auf der Generalversammlung am  Ostermontag vorgestellt wurde, sind das Kaiserschießen und Kaiserball am  Samstag, 3. Juli, sowie Königsschießen und Krönungsball am Sonntag, 4. Juli.  Weitere Festbälle, Kinderbelustigung, Feuerwerk und Umzüge bildeten weitere Höhepunkte des Jubiläumsfestes. Die Frauen der Nachbarschaften erstellten die Rosen für Kränze und Bögen, die Herren stellten die Bögen auf und schmückten sie mit Tannengrün. Ein Festbuch zum 100jährigen wurde erstellt, neue Fahnen     und Jubiläumsplaketten angeschafft. Zwölf Gastvereine mit vielen Musikkapellen  hatten sich angemeldet. Am Sonntag, 4. Juli um 14 Uhr begann der Jubiläums Umzug (Sternmarsch), an dem auch die ehemaligen Königspaare teilnahmen. Erstmals bereicherten zwei Pferdekutschen für Kaiser und König den Umzug. Zahlreiche Gastredner der einzelnen Schützenvereine, der Bürgermeister der Stadt Ahaus Dr. Korte und geladene Gäste rundeten den Umzug ab. Nach dem großen Jubiläumsumzug ermittelten die Könige der Vorjahre bei Kaiserwetter ihren Kaiser zum ersten Mal in der 100jährigen Geschichte des Vereins. Um 15.20 Uhr fiel nach hartem Ringen unter den 14 Bewerbern der Vogel beim 209. Schuß  und  Theo Rewers, der 1986 auf dem Thron saß, riss jubelnd die Arme hoch. Wie vor 13 Jahren wählte er Agnes Korthoff zur Mitregentin. Den Hofstaat bildeten Josef  und Gerda Markschlag, Heinrich Korthoff und Petra Rewers. Um 20.00 Uhr begann  der "Kaiserball". Es war ein Kaiserball wie ihn auf Oldenburg noch keiner erlebt hatte. Die Tanzmusik musste länger verpflichtet werden, da sich keiner dazu bewegen  ließ den Kaiserball vor dem Morgengrauen zu verlassen.

 

von links: Ehrendame Gerda Markschlag, Ehrenherr Josef Markschlag, Kaiserin Agnes Korthoff Kaiser Theo Rewers, Ehrendame Petra Rewers, Ehrenherr Heinrich Korthoff

 

Am Sonntag um 9.30 Uhr  war dann der Gottesdienst im Festzelt. Anschließend wurde im  Jahr des 100jährigen Bestehens der Jubelkönig ausgeschossen. Viele Anwärter stellten sich zum harten Kampf. Diesen hatte dann Stefan Mönkediek mit dem 167. Schuß für sich  entschieden. Als Königin erwählte  er sich Gerda Homölle. Den Hofstaat bildeten Adele Mönkediek, Martha Keck, Hugo Homölle und Paul Keck. Um 20.00 Uhr waren unsere  Majestäten mit ihren Gästen beim Königsball gefragt. Der Königsball wurde unterbrochen durch unsere traditionelle Polonäse mit Fackelzug und Feuerwerk am Ehrenmal.Unter den Klängen der Tanzmusik wurde es ein gelungener Abend, dessen Abschluss in frühen Morgenstunden endete.

 

von links: Ehrenherr Paul Keck, Ehrendame Martha Keck, Königin Gerda Homölle, König Stefan Mönkediek, Ehrendame Adele Mönkediek, Ehrenherr Hugo Homölle

 

Am Montag um 10.00 Uhr waren dann wieder die Schützen zum Sternschießen gefordert. Anschließend Frühschoppen und Preisverteilung. Um 14.30 waren alle Frauen zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Ab 15.00 Uhr waren alle alten Bierkönige zum Kaiser - Biervogel-schießen aufgefordert. Nach zähem Ringen gelang es Ria Plümer die Reste des Vogels von der Stange zu schießen. Zur Kaiserin wählte sie sich Martin Deiters, der als Kaiserin eine gute Figur machte. Nach der Proklamation und Freibier konnten alle nach Disco-Musik das Tanzbein bis in die späten Abendstunden schwingen.

 

2000 Wie seit 100 Jahren  Tradition wurde das Schützenfest wieder am 1. Sonntag   im Juligefeiert. Nach dem Jubiläumsschützenfest "100 Jahre Oldenburg" des letzten Jahres, mit Kaiserschießen und Königsschießen, stand in diesem Jahr wieder das traditionelle Königsschießen im Vordergrund. Wobei die Frage spannend war, wer wird der erste König des neuen Jahrtausends bzw. wer wird König 2000, der gleichzeitig der erste Oldenburger Schützenkönig des zweiten Vereinsjahrhunderts sein wird. Im gesamten Schützenfestbereich wurde am Sonntag durch die städtische Kapelle Ahaus geweckt, so das der Sonntag pünktlich um 9.30 Uhr im Festzelt mit dem Gottesdienst beginnen konnte. Nach dem Antreten, Umzug mit Kranzniederlegung am Ehrenmal, Parade vor dem alten König konnte das Vogelschießen beginnen. Nach hartem Ringen, unterbrochen durch eine Mittagpause mit Erbsensuppe essen, gelang es Rainer Haugwitz den Vogel gegen 14.00 Uhr mit dem 155. Schuß von der Stange zu holen. Zur Königin erkor er Cornelia Brömmelhaus, das Throngefolge bildete Ulla Haugwitz, Werner Brömmelhaus, Elfi und Torsten Waldoch. Der Krönungsball begann um 20.00 Uhr und  wurde unterbrochen durch den Fackelzug, Feuerwerk und Zapfenstreich am Ehrenmal. Mit einem stimmungsvollen Krönungsball feierte das Oldenburger Schützenvolk seine neuen Majestäten gebührend bis in die frühen Morgenstunden.  

          von links: Ehrendame Ulla Haugwitz, Ehrenherr Werner Brömmelhaus,

                            Königin Cornelia Brömmelhaus, König Reiner Haugwitz,

                              Ehrendame Elfi Waldoch, Ehrenherr Torsten Waldoch.

 

2001 Erstmals wurde ein Schießen für die Frauen des Schützenvereins durchgeführt, das auf gute Resonanz stieß. Es gab beachtliche Ergebnisse. Hier ist sicherlich Potential vorhanden, das bei intensivem Training die Schießgruppe verstärken könnte. Am 29. September wurde erstmals gemeinsam mit dem FCO (Fußball Club Oldenburg) ein Oktoberfest veranstaltet. Die Resonanz war überaus positiv. Bewirtet mit bayrisch inspirierten Speis' und Trank sowie unterhaltender Musik der Leinachtaler Musikanten kam bei den zahlreichen Gästen rasch Wiesn-Stimmung auf. Es wurde beschlossen, den Bau einer Schirmschoppe im westfälisch-ländlichen Fachwerkstil als schon lange benötigten Lagerraum in Angriff zu nehmen. Die Genehmigung der Stadt Ahaus liegt vor. Kosten für Material wurden auch von der Stadt mitgetragen. Das Bauvorhaben muss aber in Eigenleistung durchgeführt werden.

 

2002  Baubeginn dieser größten, teuersten und aufwendigsten Baumaßnahme.  Dank vieler freiwilliger Helfer  des Schützenvereins werden rasche Fortschritte gemacht, so konnte das Fundament noch in diesem Jahr erstellt werden.

2003 Unser Geräteschuppen befindet sich auf einem guten Weg. Es gelang uns das Haus rundum dicht zu mauern. So konnte am 30. April 2003 im Rahmen des Maibaumfestes das Richtfest erfolgen. Der Königinnenorden wurde mit Erfolg eingeführt. Es ist auch möglich diesen Orden für die Königinnen vergangener Jahre zu erwerben. Oldenburg im Internet! Als wohl einer der ersten Schützenvereine der Stadt Ahaus ist der Schützenverein Oldenburg mit einer Homepage im Internet vertreten. Sie bietet allen Interessierten umfassende Informationen über das Geschehen im Verein  wie Termine, Neues und Veranstaltungen. Eine umfangreiche Bildergalerie, die Ehrentafel und die Schießsportgruppe sind vertreten. Auch ein Eintrag auf der Internetseite der Stadt Ahaus unter der Rubrik Vereine wurde vorgenommen. Die Seite wurde von Peter Thiel erstellt und gepflegt.

2004  Nach großen Anstrengungen konnten Stromzuführung, Wasseranschluss, Abwasser- und Regenwasseranschluss, sowie die Sanitäreinrichtungen der Schirmschoppe fertig gestellt werden, so das die Fertigbauabnahme im Juli 2004 ohne Beanstandung erfolgen konnte. Gleichzeitig wurde der Schirmschoppen vermessen und als Immobilie für den Schützenverein Oldenburg im Grundbuch eingetragen.

2005  In diesem Jahr wurde am 30. April nicht nur das Maibaumfest gefeiert, sondern auch gleichzeitig die feierliche Einweihung des überwiegend in Eigenleistung erstellten Schirmschoppens durch Herrn Pastor Wernig. Der Schützenverein hat sich bei diesem Fest bei den Sponsoren und den helfenden Schützenhänden mit einigem Freibier für die Unterstützung beim Bau des Geräteschoppens bedankt. Zur musikalischen Umrahmung hatte die städtische Kapelle und der Spielmannzug der Stadt Ahaus beigetragen.

 

                           Luftaufnahme der Schirmschoppe

Nachdem der Schützenverein Oldenburg 1993 auf einen neuen Festplatz umgesiedelt ist, haben die Schützen drei Baumaßnahmen überwiegend in Eigenleistung erstellt. Die Festreden hielten der 1.Vorsitzende Josef Markschlag und der Bürgermeister der Stadt Ahaus Felix Büter. Zahlreiche Gratulanten der heimischen Wirtschaft, der Geldinstitute, der befreundeten Schützenvereine, die städtische Kapelle und der Spielmannszug Ahaus brachten ihre Glückwünsche dar. Bis in die späte Nacht wurde unter Flutlicht und dem aufgebauten Zelt gefeiert.

 

1994 wurde für den Schützenverein sicherlich das wichtigste, eine feststehende        Vogelstange mit Kugelfang errichtet.

 

1998 folgte dann ein Maibaum mit angebrachten Namensschildern der Nachbar- schaften aus dem Bereich des Schützenvereins und als Träger für den Lasten- fallschirm als Wetter- und Sonnenschutz bei Veranstaltungen des Schützenvereins.

 

2002 der Bau eines Schirmschoppens als Lagerraum für Gerätschaften, die für die Durchführung eines Schützenfest erforderlich sind, als Aufenthaltsraum mit Teeküche, der als Sitzungs-, Umkleide- Fahnen-Trophäenraum mit Toilette genutzt werden kann.  Bei schlechtem Wetter bietet der vorstehende Schirm nicht nur Mitgliedern, sondern auch vorbeikommenden Rad- und Fußwanderern einen Unterstand. Im März 2005 wurde die erste Fotoshow für Schützen mit Angehörigen und Freunden des Oldenburger Schützenvereins auf Großleinwand gezeigt. Bilder der Vereinsaktivitäten von A wie Abrechnen bis Z wie Zelt aus den Jahren 2003 und 2004 waren zu sehen. Die Fotoshow war ein großer Erfolg und es wurden Stimmen laut, diese Fotoshow beizubehalten, um auch weiterhin die Geschichte und das Throngeschehen des Schützenvereins dokumentarisch für die Nachwelt festzuhalten. Im August wurde der lange diskutierte Stammtisch für alle Mitglieder des Schützenvereins eingeführt. Erfindet in der Schirmschoppe, jeden letzten Freitag im Monat um 20.00 Uhr statt, und wurde gut angenommen. In diesem Jahr konnte sich die neue Königin erstmals mit der neu angeschafften Königinnenkrone präsentieren.

2006 Ein neuer Schaukasten für Mitteilungen wurde an der Straßenseite der Schirmschoppe angebracht. Dieser wurde im Fachwerkstil gehalten und passt sich so an das Gesamtbild des Schoppens an.

 

Eine Erweiterung der Homepage "schuetzenvereinoldenburg-ahaus.de" wurde vorgenommen. Neu hinzu kamen die Seiten Fahnen und Logos, Pressespiegel, eine neue Chronik, Vorstand und Offiziere und ein Gästebuch.  

 

Am Ehrenmal wurde erfolgreich nach Wasser gebohrt und eine Handpumpe zur Bewässerung der Anlagen installiert. Beim Bürgermeister-Pokal schießen konnte unsere Schießgruppe wiederum den ersten Platz erreichen. Da dies das 3. mal nacheinander war ging der Pokal in den Besitz des Oldenburger Schützenvereins über. Mit diesem Sieg sind bereits drei BGM-Pokale in dem Besitz des Schützenvereins.  

      von links: 1969 Bürgermeister B. Tembrink, 1993 Bürgermeister J. Ikemann,

                                               2006 Bürgermeister L. Bußmann

 

2007 Am 21. April konnte die Schießsportgruppe des Schützenvereins Oldenburg ihr 50 jähriges Jubiläum feiern. 1957 wurde sie gegründet, heute kann auf ein halbes Jahrhundert erfolgreicher Aktivität im Schießsport zurückgeblickt  werden. Die Wettkämpfe beschränkten sich zunächst auf interne Vergleiche (Vereinsmeisterschaft). Mit der Einführung des Bürgermeisterpokalwettkampfs 1961 konnten sich die Schießsportgruppe mit den Schützen der anderen Ahauser Schützenvereine messen - und das mit großem Erfolg: Sie gewannen den Pokal von Bürgermeister Tembrink gleich drei Mal in Folge 1969, 1970 und 1971 und durften ihn behalten. Dieser Erfolg konnte 1969, 1970 und 1971 mit dem Pokal von Bürgermeister  Ikemann sowie 2004, 2005 und 2006 mit dem Pokal von Bürgermeister Bußmann wiederholt werden. Insgesamt gewann die Schießsportgruppe 16 Mal den Bürgermeisterpokal sieben Mal den Pokal der Ruhr-Nachrichten und vier Mal den Pokal der Volksbank. Fünf Mal konnte der Einzelgewinner gestellt werden, davon drei Mal in Folge 1992, 1993 und 1994 durch Norbert Honermann, der diesen Pokal mit nach Hause nehmen durfte. Besonders ist noch zu  erwähnen, daß mit Birgit Witte die erste Frau im Jahr 2000 den Einzeltitel erringen konnte. Betreut wurden die Sportschützen von den Schießwarten Hermann Germann (1957 bis 1972), Karl-Heinz Dieker (1972 bis 2000) und Thomas van Dyk (ab 2000). Besonders geehrt wurde Karl-Heinz Dieker, der seit fünfzig Jahren als aktiver Schütze der Schießsportgruppe angehört.

 

                von links: Thomas van Dyk, Hermann Germann, Karl-Heinz Dieker

Willi Wertz regiert ! Oldenburg hat einen neuen Schützenkönig. Im 108. Jahr des Oldenburger Schützenvereins gelang es WilliWertz mit dem 275. Schuss nach 1992 zum 2. mal den Vogel von der Stange zu holen. Elke Thiel stand ihm als Königin  zur Seite. Gemeinsam wollen sie nun souverän die Oldenburger Schützen durch das Schützenjahr führen. Als Throngefolge erkoren sich beide Irmgard Wertz und Alfred Thiel sowie Marita und Heinz Könning. Mit einem harmonischen Krönungsball, der bis in die Morgen stunden dauerte, erlebte das Oldenburger Schützenvolk seinen Höhepunkt. Das gesamte Fest  war einvoller Erfolg, so die Oldenburger Schützen.

 

     von links: Ehrendame Marita Könning, Ehrenherr Heinz Könning, Königin Elke Thiel,                         König Willi Wertz, Ehrendame Irmgard Wertz, Ehrenherr Alfred Thiel

 

2008 Die Schießsportgruppe konnte den Pokal der Volksbank erringen.

 

Im Zuge des neu angelegten Sportplatzes (FCO) wurde der Schützenplatz mit einer Buchenhecke neu eingefriedet. Dies dient der Sicherheit der Schützen, Kinder und Besucher des Schützenfestes zur Straßenseite hin. Weiterhin wurde am Haupteingang eine Schranke angebracht um unerlaubtes Befahren des Platzes zu verhindern.

 

Eine abschließbare Versorgungseinheit (Wasser und Strom) wurde neu aufgestellt um einen Missbrauch der Energiequellen zu verhindern. Um den Wassermangel am Ehrenmal abzustellen (Gießwasser) ist eine Brunnenbohrung eingebracht und mit einer Handpumpe ausgerüstet worden.

Jürgen Prochaiske regiert! Oldenburger feiern. Der 196. Schuß ließ den hölzernen Vogel von der Stange purzeln und machte so Jürgen Prochaiske zum neue König des Schützenvereins Oldenburg. Nach dem vorjährigen König Willi Wertz ist es der zweite Schütze dem dies zum 2. mal nach 1978 gelang. Zur Mitregentin erkor er sich Brigitte Mathmann. Dem Königpaar stehen Willi Mathmann und Hannelore Prochaiske sowie Silvia und Dietmar Finnah als Ehrendamen und Ehrenherren zur Seite. Mit einem rauschenden Krönungsball fand das Schützenfest der Oldenburger am Sonntagabend seinen harmonischen Ausklang.  

 

         Von links: Ehrenherr Willi Mathmann, Ehrendame Hannelore Prochaiske,

                Königin Brigitte Mathmann, König Jürgen Prochaiske, Ehrendame

                                 Silvia Finnah, Ehrenherr Dietmar Finnah.


 

2009 Auf der Generalversammlung am 13. April haben die anwesenden Mitglieder in geheimer Wahl abgestimmt, dass in Zukunft das Schützenfest alle zwei Jahre mit Beginn 2009 stattfinden soll. Weiterhin wurde festgelegt den Festablauf um einen Tag vorzuziehen d.h. von Donnerstag (Paroleausgabe) bis einschließlich Sonntag (Ende offen).   

 

Ein seltenes Jubiläum konnte Heinz Lubig in diesem Jahr begehen. Geb. 1917 eingetreten in den Schützenverein 1933 ist er seit 75 Jahren im Verein.

 

Durch eine Spende des Bauhofs Ahaus konnten Bänke und Tisch an der Schirmschoppe aufgestellt werden. Nicht nur Mitglieder sondern auch vorbeikommenden Rad- und Fußwanderern können hier eine Rast einlegen.  

 

2010 In diesem Jahr wurde anstelle eines Schützenfestes das erste Bataillonsfest

organisiert. Unser Festwirt stellte ein Zelt zur Verführung und die Städtische Kapelle

Ahaus sorgte für den musikalischen Teil. Die Frauen der Mitglieder waren auch eingeladen.

Es begann mit der Generalversammlung am Freitag, den 02. Juli um 20.00 Uhr.

Div. Tagesordnungspunkte wurden abgearbeitet. Anschließend war die Ehrung der

Jubilare und der Vereinsmeister. Mit Musik und Unterhaltung ging ein langer Abend

zu Ende. Der Samstag begann um 11.00 Uhr mit dem Preis-Sternschießen.

Anschließend stieg die Kinderbelustigung mit Verteilen der Tüten, Hüpfburg,

Zauberer und div. Spielen. Um 15.00 Uhr wurden die Frauen zum Kaffeetrinken geladen. Nach der Preisverteilung Sternschießen wurde ein Fußballspiel übertragen.

Danach kam der Tanz mit DJ zu seinem Recht (Ende Offen).

Der Sonntag wurde um 10.30 Uhr mit einer Hl. Messe in plattdeutscher Sprache eröffnet.Es schloss sich ein verlängerter Frühschoppen mit Frühschoppenkonzert der Städtischen Kapelle an. Alles in allem war das Bataillonsfest ein voller Erfolg.

2011 Auf Grund neuester Sicherheitsvorschriften mußte unser bisheriger   Geschoßfangkasten um bzw. neu gestaltete werden. Den Umbau hat Herr Heinz Dücker durchgeführt. Die Nebenarbeiten Füllung, Abdeckung (mit astfreiem) Holzbrettern und der Anstrich wurde von handwerklichen Schützen vorgenommen. Nach erheblichen Arbeitsaufwand und Kosten konnte das Geschoßfangsystem durch einen Sachverständigen abgenommen und genehmigt werde. Die Inbetriebnahme erfolgte an unserem Schützenfest am 02.07.2011 mit dem Vogelschießen.



wird fortgesetzt.

Unter der Leitung des neuen Vorstandes blühte das Vereinsleben auf und es wurden bis zum Ausbruch des ersten  Weltkrieges am 6. August 1914 jährlich prachtvolle Schützen- feste gefeiert. Die Mitgliederzahl wurde ständig gesteigert, das Festprogramm verfeinert und die Ausrüstung der  Schützen und Offiziere durch Anschaffung von gebrauchten Militärmänteln, neuen Schärpen, Degen, Hüten und Zylindern verbessert. Nach dem ersten Weltkrieg wurde auf Initiative des Vorsitzenden Johann Ahler zusammen mit den Vorstandskameraden ein Neubeginn gewagt und durchgesetzt. In der Generalversammlung am 15. Februar 1920 wurde beschlossen wieder ein zünftiges Schützenfest zu feiern. Schützenkönig wurde Johann Ahler, der sich Frl. Elisabeth Timmermann zur Königin erkor. Im folgendem Jahr 1921 konnte wegen finanzieller Engpässe kein Schützen- fest gefeiert werden. Im Jahre 1922 konnte traditionsgemäß wieder ein Schützenfest abgehalten werden. Die weiter ständig steigenden Preise und ausufernden Kosten verhinderten die Durchführung eines Festes im Jahre 1923. (am 23.7. kostete ein "Markenbrot" 10000 Mark und ein freies Brot mindestens 24000 Mark). Trotzdem wurde diese Inflationszeit genutzt um das anstehende 25-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1924 intensiv vorzu- bereiten. Neben der Einladung der Nachbarvereine aus Ahle, Ammeln, Bürgerschützen- verein Ahaus, Junggesellenschützenverein Ahaus und Feldmark Ahaus wurde das Festprogramm durch Böllerschüsse besonders belebt. Nach hartem Ringen wurde Peter van Dyk zum Schützenkönig proklamiert, welcher Wilhelmine Fiegenbaum zur Schützenkönigin erwählte.

+++ 17.04.2017 Generalversammlung 10.00h +++ 22.04.2017 Weinprobe in Ammeloe 19.00h +++
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